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Werdende Mütter können ihre Kinder im EK bald auch ohne ärztliche Präsenz zur Welt bringen

St. Elisabethen-Klinikum plant Hebammenkreißsaal und erhält Landesförderung

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Foto: Christian Metz/Oberschwabenklinik
Die Beleg-Hebammen am St. Elisabethen-Klinikum.
veröffentlicht am: 23.01.2026
Autor: Jürgen Schattmann, OSK
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Ravensburg – Der geplante Hebammenkreißsaal der Oberschwabenklinik im St. Elisabethen-Klinikum in Ravensburg erhält eine Landesförderung in Höhe von 45.936 Euro. Das Geld ist Teil eines Programms, mit dem die Landesregierung die Geburtshilfen in Baden-Württemberg und den Aufbau und den Betrieb von Hebammenkreißsälen unterstützt, die auch unter den Namen hebammengeleitete oder hebammengeführte Kreißsäle bekannt sind. Zwölf Kliniken profitieren von der Unterstützung, die insgesamt 400.000 Euro umfasst.

Der Hebammenkreißsaal am St. Elisabethen-Klinikum wird im Frühjahr 2027 in den Regelbetrieb gehen, im Juli 2026 beginnt die konkrete Vorbereitung. Er wird ein zusätzliches und freiwilliges Alternativangebot sein. „Wenn sich unsere werdenden Mütter das wünschen – zuletzt gab es hier eine große Nachfrage –, werden unsere Hebammen künftig selbständig und eigenverantwortlich ihre Geburten begleiten. Das ermöglicht den Eltern ein intimeres Geburtserlebnis“, sagt Dr. Martina Gropp-Meier, Chefärztin der Frauenklinik. Sie fügt an: „Mütter haben hier im EK einen großen Vorteil: Im Notfall oder bei Komplikationen haben wir stets einen ärztlichen Notdienst im Hintergrund, der sofort bei den Frauen ist und sie versorgen kann. Eines ist uns ganz wichtig: Der Hebammenkreißsaal ist ein Angebot für gesunde Frauen mit einem unauffälligen Schwangerschaftsverlauf. Frauen, bei denen es medizinische Auffälligkeiten gab, werden wir auch weiterhin in unseren ärztlich geleiteten Kreißsälen betreuen.“

Prof. Dr. Oliver Rentzsch, Ärztlicher Direktor der OSK, hat sich für das neue Angebot stark gemacht: „Der Hebammenkreißsaal am EK ist ein weiteres Zeichen dafür, wie nachhaltig sich die Oberschwabenklinik für eine moderne, selbstbestimmte Geburtshilfe einsetzt“, sagt Prof. Rentzsch. „Es ist ein Alternativangebot für alle werdenden Mütter, für die eine ständige Betreuung durch einen Arzt nicht notwendig ist, und ermöglicht eine interventionsarme, vertraute und private Geburt für alle Frauen, die das möchten. Im Hintergrund haben wir hier immer Ärzte als Backup für alle Eventualitäten – also die nötige Sicherheit und eine ganzheitliche Versorgung, die nur eine große Klinik mit angeschlossener Kinderklinik bieten kann.“

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Jürgen Schattmann, OSK
veröffentlicht am
23.01.2026
Lesedauer: ca. 2 Minuten
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