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Chansonnier Sebastian Krämer kommt

Leutkirch – Sebastian Krämer ist ein echter Multi-Könner und seit rund 30 Jahren ein oft und gern gesehener Gast auf deutschen Bühnen und in TV-Sendungen („Neues aus der Anstalt“, „Quatsch Comedy Club“ u.a.). Der meisterliche Chansonnier kommt am Freitag, 20. Februar, in der Reihe Leutkircher Kleinkunst in den Saal im Museum im Bock in Leutkirch. Beginn ist um 19.30 Uhr.

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Fasnetstreiben in Mennisweiler

Mennisweiler – Fasnet in Menisweiler am Bromigen Freitag ist das Highlight im örtlichen Terminkalender. Zum Motto: „Jeder wia`r will“, haben die ortsansässigen und befreundeten auswärtigen Gruppen wieder tolle Ideen umgesetzt.

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“Winiger” Fasnet am schmotzigen Freitag

Michelwinnaden – Am vergangenen „Schmotzigen Freitag“, herrschte in Michelwinnaden, dem kleinsten Teilort von Bad Waldsee, Ausnahmezustand. Die Narrenzunft, unterstützt von den Kindern des Dorfes, hatte am Vormittag Ortsvorsteher Frieder Skowronski seines Amtes enthoben.

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Kinder organisierten ihren eigenen Umzug

Immenried – Punkt 9.62 Uhr – oder besser gesagt kurz nach zehn – setzte sich am Fasnetssamstag, 14. Februar, im Immenrieder Oberdorf ein ganz besonderer Umzug in Bewegung: ein spontaner Kinderumzug, organisiert von den Kindern selbst.

Die Idee entstand bei den Jüngsten, die in der Straße „Auf dem Berg“ wohnen. Mit viel Begeisterung gestalteten sie eigenhändig Einladungen und verteilten sie fleißig an Freunde und Bekannte. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Sieben Gruppen meldeten sich an, und zahlreiche Zuschauer säumten den Straßenrand. Mamas und Papas, Omas und Opas ließen es sich nicht nehmen, die kleinen Narren zu begleiten und kräftig anzufeuern.

Kreative Kostüme und starke Sprüche

Den Auftakt machten die Kinder und Eltern vom Berg, die sich als fröhliche Zwerge verkleidet hatten. Mit ihrem Fasnetsspruch „Wo wohnt d’Zwerg? – Auf’m Berg!“ sorgten sie gleich zu Beginn für beste Stimmung. Als zweite Gruppe folgten die „Moorweible“ aus dem Eberharz, begleitet vom kräftigen Ruf: „Moor – Kolbä!“

Für musikalischen Schwung sorgte anschließend die Fehlenmusik Fabian & Friends, die mit ihren Instrumenten das Publikum begeisterte und für ausgelassene Stimmung sorgte. Mit der Startnummer vier zog die Gruppe Harry Potter durch die Straßen. Ihr passender Spruch lautete:„Hogwarts Star – alles klar!“

Ein echtes Highlight bildete die fünfte Gruppe: Eine Großfamilie unter dem Namen „Papa Raupe und die Farbenflieger“ präsentierte aufwendig selbstgebastelte, bunte Flieger. Mit ihrem Ruf „Große Raupe – bunte Flieger!“ eroberten sie die Herzen der Zuschauer im Sturm – und erhielten verdient den Preis für das beste Kostüm.

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An sechster Stelle folgten verkleidete Hexen. Mit ihrem fröhlichen „Hex Hex – Hurra!“ begeisterten sie nicht nur das Publikum, sondern bauten auch eine beeindruckende Pyramide. Für ihren einprägsamen und stimmungsvollen Narrenruf wurden sie außerdem mit dem Preis für den besten Spruch ausgezeichnet. Den krönenden Abschluss machten ein paar Immenrieder Fehlen, die den Umzug würdig ausklingen ließen.

Narrenzunft und Fehlenmusik mit dabei

Besonders freuten sich die Kinder über die Unterstützung der Immenrieder Narrenzunft, die der Einladung spontan folgte. Mit ihrem allseits bekannten Narrenruf „Lass d’ Finger von d’r Fehl – sonst juckt dr d’ Deifel an d’ Kehl“ brachten sie zusätzlich echte Fasnetsstimmung auf den Berg. Auch die Fehlenmusik trug ihren Teil zu diesem gelungenen Vormittag bei und verwandelte das Oberdorf in eine kleine, aber feine Fasnetshochburg.

Gemeinsamer Abschluss in geselliger Runde

Nach dem letzten Programmpunkt zog es viele Mitwirkende und Zuschauer noch zur Organisator-Familie Gut in den Hof. Dort blieb man gerne stehen, wärmte sich auf und ließ den besonderen Vormittag in entspannter Atmosphäre nachklingen.

Wer weiß, was aus dieser wunderbaren Kinderidee noch alles wächst? Vielleicht war dieser 14. Februar 2026 erst der Anfang von etwas Größerem. Im benachbarten Waltershofen, dem anderen Teilort der Gemeinde Kißlegg, veranstaltete die Narrenzunft Torfstecher im Januar anlässlich ihres 10-jährigen Jubiläums das erste „Narrensprüngle“. Vielleicht sind nun auch die Immenrieder Fehlen auf den Geschmack gekommen, die im nächsten Jahr ihren 25. Geburtstag feiern…

Eines steht fest: Wenn Kinder so viel Herzblut, Kreativität und Gemeinschaftssinn zeigen, dann ist das nicht nur ein schöner Moment, sondern ein starkes Zeichen für gelebten Zusammenhalt im Ort. Solche Initiativen beweisen, dass Tradition und Begeisterung keine Frage des Alters sind.

Die Kirchengemeinde Reute trauert um ihren langjährigen Seelsorger

Die Pfarrgemeinde Reute trauert um ihren langjährigen Seelsorger Karl Eiberle. 36 Jahre lang hat er der aus Reute und Gaisbeuren bestehenden großen Kirchengemeinde gedient. Sie nimmt am Aschermittwoch mit einem Requiem in der Pfarrkirche Peter und Paul Reute Abschied (19.00 Uhr). Erwartet werden etliche Geistliche, die in Konzelebration des Verstorbenen gedenken und für ihn beten. Der Kirchenchor wird den feierlichen Trauergottesdienst mitgestalten. Seine letzte Ruhestätte findet der im Alter von 89 Jahren Verstorbene auf dem Friedhof seiner Heimatgemeinde Baltringen. Trauerfeier mit anschließender Beerdigung ist dort am Donnerstag, 19. Februar, um 10.30 Uhr. Der Musikverein Reute-Gaisbeuren wird von Pfarrer Eiberle, der Mitglied im Musikverein war, in Baltringen Abschied nehmen. Rudi Heilig, 20 Jahre Kirchengemeinderat und langjähriger Vorstand des Musikvereins Reute-Gaisbeuren, hat für uns nachstehenden Nachruf geschrieben. „Das Mitwirken des Musikvereins bei Fronleichnam und anderen kirchlichen Anlässen war unserem Pfarrer Eiberle stets eine besondere Freude“, sagt Rudi Heilig in dankbarem Rückblick. Das gelte natürlich auch für den Kirchenchor. „Ja, unser Pfarrer verstand es, festlich zu zelebrieren und die musica sacra zur höheren Ehre Gottes einzusetzen.“ Mehr als 3000 Seelen zählt die Pfarrgemeinde. Wieviele Taufe, wieviele Hochzeiten und Beerdigungen Karl Eiberle in den 36 Jahren wohl geleitet und mit seinem kraftvollen Wort ausgestattet hat? Wieviele Kinder er auf den Empfang der ersten Heiligen Kommunion vorbereitet hat?

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Ausstellung über Carlo Acutis im Regina Pacis

Leutkirch – Ein Jugendlicher, dessen tiefer Glaube bis heute Menschen auf der ganzen Welt berührt: Carlo Acutis, der am 7. September 2025 in Rom heiliggesprochen wurde, steht im Mittelpunkt einer außergewöhnlichen Ausstellung, die seit Kurzem im Haus Regina Pacis in Leutkirch zu sehen ist. Sie geht bis 28. Februar. Ein besonderer Höhepunkt während der Ausstellung ist ein Vortrag über Carlo Acutis am Sonntag, 22. Februar, um 15.00 Uhr im Großen Saal von Regina Pacis. Referent ist Pfarrer Tobias Brantl aus Nördlingen, der die Ausstellung organisiert.

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Blitzer demoliert

Bad Waldsee – Unbekannte haben am Sonntag einen stationären Blitzer in der Wurzacher Straße am Ortseingang von Bad Waldsee mit einem unbekannten Gegenstand eingeschlagen.

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Hausarztpraxis im Krankenhaus soll am 1. Juli ihre Pforten öffnen 

Leutkirch – Dr. Daniel Gallasch, Ko-Vorstand der Hausarzt-Genossenschaft LeuMed, und Rosemarie Miller-Weber, Vorsitzende der Leutkircher Bürgerstiftung, zeigten sich im Gespräch mit der Bildschirmzeitung „Der Leutkircher“ davon überzeugt: Am 1. Juli 2026 geht die Hausarztpraxis im Krankenhaus an den Start.

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Thomas Herz gibt im Kurhaus sein Abschlusskonzert

Isny (mp) – In den vergangenen Jahrzehnten hat Thomas Herz tiefe musikalische Spuren hinterlassen. Beeindruckende 48 Jahre lang war er als Musiklehrer tätig, zudem verantwortete er 30 Jahre lang die Stadtkapelle Isny als Stadtmusikdirektor – bis er vor etwas mehr als einem Jahr an seinen Nachfolger Markus Radigk übergab. Nun geht Herz in Rente. Ein Konzert am Samstag, 21. Februar, im Kurhaus Isny bildet den Abschluss. Es beginnt um 19.0 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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Der Sportlerball beweist auch in diesem Jahr seine Klasse

Bad Wurzach – Der 29. traditionelle Sportlerball unter dem Motto „KÖNIGREICH WURZACH – Tyrannei der Narren“ fand auch in diesem Jahr wieder im Doppelpack im Bad Wurzacher Kurhaus statt. Zu Ball Nummer eins am Freitag, den 13. Februar, steuerte die Partyband Celebrate die Tanzmusik bei. Am Sonntag darauf garantierten die „Wild Chucks“ superbe Unterhaltung.

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„Kindskarrenrennen“ bringt ein ganzes Dorf auf Touren

Hauerz – Normalerweise plätschert der Hauerzer Dorfbach gemächlich durch die Bachstraße. Doch an diesem Wochenende (14.2.) war Schluss mit Ruhe. Die Hauerzer Dorfgemeinschaft machte die Straße zur Rennstrecke. Beim traditionellen  Kindskarrenrennen rollten bunt geschmückte Kinderwägen über den Asphalt. Es waren vier Kinderteams am Start und 16 Teams von Erwachsenen. Jung und Alt feuerten begeistert an.

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Bilder vom Umzug in Steinach

Steinach – Wir von der Bildschirmzeitung „Der Waldseer“ hatten Teilnehmer und Zuschauer des Umzuges in Steinach gebeten, uns Bilder zu schicken. Joscha Braun, Kerstin Busch und Hans Daiber folgten unserem Aufruf.

Fotos (2): Joscha Braun

Fotos (3): Kerstin Busch

Fotos (7): Hans Daiber

32 weitere Bilder von Joscha Braun in der Galerie

Olympia-Stimmung trotzt Wind und Wetter

Urbach – Samstag, 14. Februar. Bei kaltem und regnerischem Wetter zog der närrische Lindwurm durchs Königstal – doch weder Narren noch Zuschauer ließen sich die gute Laune verderben. Auch Familie Henne mischte sich unter die wetterfesten Fasnetsfreunde und genoss das bunte Treiben am Straßenrand.

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Bilder von der Fasnet in Michelwinnaden

Michelwinnaden – Am „Rußige Freitig“ ging Michelwinnadens Langzeit-Herrscher Frieder seines Amtes verlustig. Die einfallsreiche Redaktionsleitung des „Waldseers“ dachte sich: Der Mann hat Kapazitäten frei und rief ihn mitten im Trubel an:: „Sie kenntet doch a baar Fodos vo d’r Winniger Fasnet macha.“ Und tatsächlich: Am Sonntagmorgen wurde geliefert. Wir wissen nicht, ob Frieder der Abgesetzte selber zur Kamera gegriffen hat oder ob er „delegiert“ hat. Jedenfalls sagen wir danke für die Aufnahmen. Das ganze Dorf war auf den Beinen und hat einen lustigen Tag verbracht. Hier die Schnappschüsse von der Winiger Straßenfasnet:

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Bilder vom Umzug in Gaisbeuren

Gaisbeuren – Traditionell hat Gaisbeuren seinen großen Fasnetstag am Rußigen Freitag. Bei passablem, trockenem Wetter zogen Dutzende Gruppen durch das Dorf. Rudi Heilig hat fotografiert. Nachstehend Bilder von der Musikkapelle Reute-Gaisbeuren sowie von zwei Gruppen. Weitere 20 Bilder finden Sie in unserer Galerie:

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