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Zwei Stunden frei

Ab April 2027 werden am Bahnhof Stellplatzgebühren erhoben

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Foto: Julian Aicher
Die Einführung von Stellplatz-Gebühren am Bahnhof wurde vom Gemeinderat einstimmig beschlossen.
veröffentlicht am: 20.02.2026
Autor: Julian Aicher
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Kißlegg – Mittwoch, 18. Februar. Ab 18.30 Uhr tagt der Gemeinderat Kißlegg öffentlich im Esthersaal des Neuen  Schlosses. Dabei beschließen die Rätinnen und Räte Stellplatzgebühren am Bahnhof ab 2027. Auch am Feuerwehrhaus sollen solche erhoben werden. Am Bahnhof darf das „heilix Blechle“ zunächst zwei Stunden kostenlos postiert werden. Danach pro Stunde für 1 Euro. Tagesticket: 4 Euro.

Kein Aprilscherz. Ab 1. April 2027 werden fürs Parken am Bahnhof Gebühren verlangt. Allerdings erst nach zwei Stunden Stellplatznutzung. Und dann auch nur 1 Euro je Stunde. Tagestickets: 4 Euro. Warum? Der Mehr-Seen-Ort wächst und gedeiht. Damit auch die Bevölkerungszahl und das Verkehrsaufkommen. Jetzt sollen sich die, die mit ihren Autos öffentliche Verkehrsfläche nutzen, auch an deren Kosten beteiligen. Und zwar über zwei Parkscheinautomaten. CDU-Fraktionsvorsitzender Christoph Dürr: „Wir wollen niemanden abzocken. Mit den Gebühren werden wir nicht reich.“

Ursprünglich hatte die Gemeindeverwaltung vier Parkscheinautomaten am Bahnhof vorgeschlagen. Für  insgesamt 32.000 Euro. Dagegen meldete allerdings Michael Fick (CDU) am Mittwochabend Bedenken an. Schließlich liege „die Zukunft im IT-Bereich“. Und per Whatsapp lasse sich „easy parking“ auch ohne Automaten bezahlen. „Das ist schon sehr berechtigt, was Sie da sagen, Herr Fick“, räumte Bürgermeister Dieter Krattenmacher ein. Sein Vorschlag: Zunächst nur zwei Parkscheinautomaten – und beobachten, ob diejenigen, die’s angeht, zufrieden damit seien.

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Ab 2027 auch am Feuerwehrhaus

Bisher schon werden Parkgebühren am Strandbad erhoben. So soll es ab 2027 auch am Feuerwehrhaus sein. Dort erst kommendes Jahr, damit sich alle, die dort ihre Fahrzeuge abstellen, rechtzeitig auf die Neuerungen einstellen können.

„Sozial und wirtschaftlich“

André Radke (Freie Wähler Kißlegg): Parkplätze von der öffentlichen Hand seien „ein kostbares Gut.“ Was der Gemeinderat jetzt, am Mittwochabend, 18. Februar, beschlossen habe, sei sowohl „effizient“ als auch „sozial und wirtschaftlich“.

Die Einrichtung von Behindertenparkplätze hat Petra Evers (CDU) angeregt.

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Julian Aicher
veröffentlicht am
20.02.2026
Lesedauer: ca. 2 Minuten
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