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Narrensprung Arnach

Beste Laune und sehr viele närrische Besucher

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Foto: Ulrich Gresser
veröffentlicht am: 03.02.2026
Autor: Ulrich Gresser
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Arnach – Zum dritten Mal organisierte die 1999 gegründete Narrenzunft der Schoafböck Arnach ihren eigenen Narrensprung und zum dritten Mal war Zunftmeister Andreas Kowalewski „Chef de Mission“, der nach dieser Saison sein Amt abgeben wird.

Wieder einmal nach der Premiere 2019 und dem zweiten Sprung 2023 setzte sich nun der närrische Lindwurm mit der Musikkapelle Arnach und dem Narrensamen der Schoafböck an der Spitze vom Aufstellungsplatz aus Richtung Paradies zu Festhalle und Partyzelt in Bewegung.

Paradiesisch dürften sich die Hästräger und Musikanten der 36 Gruppen gefühlt haben, auf ihrem Weg den Kirchberg hinauf in Richtung Festhalle: In Dreier-, ja Viererreihen drängten sich am gesamten Umzugsweg bestens gelaunte „Mäschkerle“, die fleißig die Narrenrufe wie das „Bock – Wulle“ der heimischen Zunft, „Worum – Dorum“, „Deifels-Bock“ oder „Dugget Eich D´Langjupp schleicht“ skandierten. Die Gruppen dankten ihnen mit dem Bau beeindruckender Hexen- und Narrenpyramiden. So etwa die Kresenzhexen aus Wolfegg, die ihre akrobatischen Fähigkeiten unter Beweis stellten und noch gemäß ihrem Narrenspruch „Hexaholz – raucha soll´s“ den Kirchberg in dichten Nebel tauchte, so wie später die Hauerzer Baadgoischdr diesen in ihrer Hausfarbe in Blau einhüllten.

Die Seibranzer Zunft, die bei Umzügen immer ihre übergroße, namensgebende Langjupp-Figur mitführt, hatte, neben der vor kurzem eingeführten Figur des Wandersmannes, noch eine Neuerung dabei: Einen fahrbaren Gretta, gefüllt mit wunderbar feuchten Herbstblättern aus den kühlen Seibranzer Wäldern, in dem sie so manches hübsches Mädchen versenkten…

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Erstmals dabei: die „Krähen“

Dazu bereicherten viele Zünfte aus der Region wie Immenried, Alttann, Wolfegg, Waltershofen oder Aichstetten das närrische Geschehen auf den Straßen von Arnach. Erstmals in dieser Saison auf den Umzügen zu sehen sind die „Krähen“ aus Diepoldshofen mit ihrem Narrenspruch „D´Kräh isch munter – Tanzlaub goht unter“.

Arnachs Zunftmeister Andreas Kowalewski und Markus Wiest, der Zunftmeister der Narrenzunft Burg Hohenegg (Grünenbach), begrüßten als Umzugssprecher beim Kirchberg die Zünfte mit ihrem Fasnetsrufen und mussten, weil sie sich mitten auf der Straße postiert hatten, so manche „Konfetti-Dusche“ über sich ergehen lassen.

Neun der 36 Umzugspositionen – Zünfte wie die Riedmeckeler aus Wurzach oder die Eintürner Deifelsböck, die ihre drei Kilometer lange Anreise beinahe zu Fuß hätten zurücklegen können, waren aus der Großgemeinde Bad Wurzach gekommen. Immerhin acht Musikgruppen wie der Fanfarenzug Bad Wurzach, die Seibranzer Vollgas-Bänd und die Schalmeien „D´Riedpatzen– oder die Guggenmusik Röthenbach sorgten mit ihren Stimmungsliedern für ausgelassene Partylaune, Für letztgenannte war es ebenfalls ein Heimspiel, spielten darin doch viele Musiker des Musikvereiness Arnach mit. Es waren aber auch Zünfte mit längerer Anreise dabei, wie etwa die Burghexen aus Hornstein oder die traditionsreiche NZ Lachende Kuh aus Isny, die sich dann im Partyzelt ordentlich etwas auf die Ohren gaben.
Text und Bilder: Uli Gresser

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Ulrich Gresser
veröffentlicht am
03.02.2026
Lesedauer: ca. 3 Minuten
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