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Wurzacher Straße 12 in Bad Waldsee (einst „Möhre“)

Feine Küche und leckere Weine im neuen „Julischka“

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Foto: Erwin Linder
Bistro im Erdgeschoss mit Jürgen Nüssle und Lea Barzcyk (Tochter von Julia Barczyk)
veröffentlicht am: 02.01.2026
Autor: Erwin Linder
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Bad Waldsee – Nach Jahren des Leerstandes ist wieder Leben eingekehrt ins Gebäude Wurzacher Straße 12. Im ehemaligen Tee-und Kräuterladen und Bad Waldsees erstem vegetarischen Restaurant „Möhre“ hat sich das Restaurant „Julischka“ etabliert.

Slow Opening nennt Inhaber Jürgen Nüssle den Start-Prozess für das neue Lokal in Bad Waldsee. Erst mal langsam angehen lassen, ist die Devise des Familienbetriebes Barzcyk-Nüssle, „noch haben wir alle unsere anderen Jobs und jetzt müssen wir mal sehen, wie es anläuft. Wir stellen an uns und unsere Mitarbeiter hohe Ansprüche.“

Die Barzcyk-Nüssles sind laut eigenem Bekunden allesamt begeisterte Köche und an dieser Leidenschaft wollen sie auch ihre Gäste teilhaben lassen. Das neue Lokal wird auf zwei Ebenen betrieben. Im Erdgeschoss, dem ehemaligen Ladengeschäft, ist ein Bistro entstanden. An modernen Tischen mit bequemen Sesseln können die Gäste sich laben. Zur Auswahl stehen mehrere preiswerte Tagesgerichte. Am 1. und 2. Januar bot die Speisekarte zum Beispiel Käsefondue, Semmelknödel mit Pilzgulasch, Nudeln in Roter-Bete-Soße und eine Oliven-Tapenade als Brotaufstrich an. Als Dessert gab es Affogato, eine typische italienische Kaffeespezialität aus Espresso und Vanilleeis. Zudem bieten die neuen Wirtsleute eine große Auswahl an Weinen an.

Im Sommer soll das Bistro nicht nur innen, sondern im Außenbereich in der Wurzacher Straße und im Hof zur Herrgottsgasse betrieben werden. Hier kann sich Jürgen Nüssle dann auch kulturelle Events vorstellen.

30 verschiedene Weine

Wein ist neben Kochen die andere Leidenschaft des frisch gebackenen Gastronomen. Über 30 Weine findet der Gast auf der Karte. Und das Besondere: zu echt günstigen Preisen. Hochklassige Gewächse, die in der Gastronomie schnell mal an der dreistelligen Euro-Marke kratzen, bekommt man im „Julischka“ für ein Drittel des Preises ins Glas. „Wir arbeiten hier mit Winzern zusammen und vertreiben auch die Weine. Was man bei uns trinkt, kann man auch flaschenweise mit nach Hause nehmen.“

Im ersten Stock ist das Restaurant angesiedelt (Bild). Ein gutes Dutzend Gäste kann an den Tischen Platz nehmen und sich auf eine Menüfolge freuen, die vorher mit der Küche abgesprochen ist. Im Moment bietet das „Julischka“ das Restaurant nur für Gruppen gegen Vorbestellung an. Hier wird eine feine Küche zelebriert.

Werke der in Kanada lebenden Barczyk-Schwestern

Sowohl im Bistro als auch im Restaurant sind die Wände mit Werken der beiden in Kanada  beheimateten Schwestern von Julia Barzcyk geschmückt.

Das „Julischka“ ist grundsätzlich vegetarisch ausgerichtet. In die Menüs kann aber auch gerne eine Fleischbeilage wie etwa ein Tagliata di Manzo (rosa gebratener Rinderrücken in Scheiben geschnitten) eingebaut werden.

Öffnungstage

Slow Opening bedeutet auch ein noch begrenztes Angebot an Öffnungstagen: Im Bistro freitags und samstags von 17.00 bis 22.00 Uhr, am sonntags nur gegen Reservierung im Restaurant. Reservierungen unter Tel. 07524/49242 oder per Mail an bistro-restaurant@julischka.info
Text und Fotos: Erwin Linder

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Erwin Linder
veröffentlicht am
02.01.2026
Lesedauer: ca. 3 Minuten
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