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B30-Entlastung für Enzisreute und Gaisbeuren: Die Projektwebseite ist gestartet

Digitale Bürgerbeteiligung ab sofort möglich

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Foto: GPRA
Bis zum 30. Mai 2026 haben Bürgerinnen und Bürger in einem ersten Schritt die Möglichkeit, den Planungsprozess hinsichtlich einer Lösung des drängenden Verkehrsproblems in Gaisbeuren und Enzisreute mit Eingaben und Anmerkungen zu begleiten. Die Bildschirmzeitung hat im nachstehenden Artikel den Link zum Bürgerbeteiligungsportal administriert.
veröffentlicht am: 21.01.2026
Autor: Veit Mathauer, Johannes Manger (Sympra GmbH / GPRA)
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Gaisbeuren / Enzisreute – Mit dem Start der offiziellen Webseite http://www.b30-enzisreute-gaisbeuren.de ist ein weiterer Meilenstein für den geplanten Neubau der Bundesstraße B 30 bei Enzisreute und Gaisbeuren erreicht. Die neue Online-Plattform bündelt alle relevanten Informationen rund um das Projekt und eröffnet zugleich eine frühzeitige Möglichkeit zur Beteiligung interessierter Bürgerinnen und Bürger.

Nadelöhr Gaisbeuren: Mehr als 20.000 Kraftfahrzeuge fahren täglich durch den an der B30 gelegenen Ort. Foto: GPRA

Die Projektwebsite dient als zentrale Informations- und Dialogplattform. Übersichtlich aufbereitet finden Interessierte dort Hintergründe zum Projekt, Informationen zum aktuellen Planungsstand, zu Umwelt- und Schutzaspekten sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen. Die Inhalte werden kontinuierlich aktualisiert, um den Planungsprozess transparent und nachvollziehbar darzustellen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der aktiven Bürgerbeteiligung. Bis zum 30. Mai 2026 haben Bürgerinnen und Bürger in einem ersten Schritt die Möglichkeit, den Planungsprozess hinsichtlich der Bürgerbeteiligung aktiv zu begleiten. Über ein Dialogfeld auf der Website können sie Hinweise, Anregungen und eigene Perspektiven einbringen. Ziel ist es, frühzeitig Ideen aus der Bevölkerung aufzunehmen und daraus einen Beteiligungsfahrplan zu erstellen. Auf Grundlage dieses Beteiligungsfahrplans beginnt dann der fachliche Austausch mit der interessierten Öffentlichkeit.

Generalplaner treibt das Projekt voran

Die geplanten Ortsentlastungen der Bundesstraße B 30 sollen die Verkehrssicherheit erhöhen und die Lebensqualität in Enzisreute und Gaisbeuren nachhaltig verbessern. Als letzte Ortsdurchfahrten an der B 30 ohne Umgehung stehen die beiden Ortschaften seit Jahrzehnten im Fokus verkehrlicher Diskussionen. Mit der Aufnahme des Projekts in den Bundesverkehrswegeplan 2030 als „vordringlicher Bedarf“ wurde der Start der konkreten Planungen möglich. Das Projekt befindet sich aktuell in der Vorplanung, an deren Ende die Auswahl einer Vorzugsvariante steht.

Das Regierungspräsidium Tübingen hat die Planungen für das Projekt zum Neubau der B 30 Enzisreute und Gaisbeuren an die „Ingenieurgesellschaft INGE B 30 OU E-G“ als Generalplaner vergeben. Alle zur Planung dieses Vorhabens erforderlichen Aufgaben, inklusive der Öffentlichkeitsarbeit, werden durch den Generalplaner im Auftrag und in Abstimmung mit dem Regierungspräsidium Tübingen erbracht.

Die Bildschirmzeitung „Der Waldseer“ hat bereits am 20. Dezember und dann am 6. Januar auf die neue Möglichkeit der der Bürgerbeteiligung hingewiesen. Siehe nachstehenden Link.

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Veit Mathauer, Johannes Manger (Sympra GmbH / GPRA)
veröffentlicht am
21.01.2026
Lesedauer: ca. 2 Minuten
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