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Um 11 Uhr 11 auf der Hochstatt – Beim Umzug am Gumpigen erstmals im Einsatz

Die „Prinz Erwin“ lief vom Stapel

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Foto: Erwin Linder
Die „Prinz Erwin“ ging am Gumpigen des Jahres 2026 erstmals auf große Fahrt.
veröffentlicht am: 12.02.2026
Autor: Erwin Linder
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Bad Waldsee – Am Gumpigen Dunschtig zur Narrenzeit um 11.11 Uhr wurde eines der bestgehüteten Geheimnisse der Fasnet 2026 enthüllt: Die „Prinz Erwin“, das Narrenschiff der Waldseer Prinzengruppe, „lief vom Stapel“.

Mehr als 800 freiwillige Arbeitsstunden und ein halber Finger stecken in diesem nigelnagelneuen Narrenschiff. „Mein ganzes Schreinerleben bin ich ohne die geringste Verletzung durchgekommen. Aber jetzt beim Narrenschiff, zack, die Säge abgerutscht und im Krankenhaus konnte der halbe Finger nicht mehr angenäht werden“,  erzählt Gere Frick, der jetzt neuneinhalbfingrige Schiffsbauer.

Vor einer großen Menschenmenge trotzte die Prinzengruppe dem Nieselregen und nahm ihr neues Gefährt mit bester Laune und viel Musik in Besitz. Eine perfekte Bühne für den Hofmarschall. Weil das Narrenschiff doch um etliches größer ist als das bisherige Prinzen-Gefährt, stellt sich die Frage, wie kommt die „Prinz Erwin“ denn ums Hirscheck rum. Flugs wurde ein neuer Narrenspruch kreiert: „Numm um’s Eck.“

Das Narrenschiff auf Höhe „Grüner Baum“.

Die Nachtwächtergruppe geht voran, weist dem Narrenschiff den Weg.

In der Galionsfigur thront der Hofnarr.

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Wie schon beim alten Prinzenwagen: Es regnet Konfetti und Gutsle.

Der Umzug hat gezeigt: Die Narren habe es geschafft, das gefährliche „Hirsch“-Eck wurde erfolgreich umschifft.
Text und Foto: Erwin Linder

Frage der fasnetsunkundigen Redaktionsleitung in Bad Wurzach: Warum heißt die „Prinz Erwin“ Prinz Erwin? Ist das Schiff am Ende gar nach Dir benannt, lieber Erwin Linder?

Um 12.30 Uhr kam die Antwort unseres Reporters an der Fasnetsfront: „Es kennt sei“, sagt „Erre“ Linder, „es kennt sei, dass das Narrenschiff nach Erwin Hymer benannt ist.“ Zur Erläuterung: Es geht die Sage, Gerda Hymer, des Caravan-Pioniers Witwe, habe die Herstellung des Fasnetsgefährts mit einer Geldspritze befördert.

Noch eine Frage der neugierigen Redaktionsleitung: Etz isch Hochfasnet. Aber – Achtung, Wermutstropfen – irgendwann ist alles vorbei. Und dann wird die wunderschöne Fasnet zu Grabe getragen. Wer macht dabei den Fasnetspfarr‘? Das ist das nächste Geheimnis der Waldseer Fasnet 2026.

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Erwin Linder
veröffentlicht am
12.02.2026
Lesedauer: ca. 2 Minuten
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