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Haisterkirch – Im Rahmen des Gottesdienstes, der in der Haisterkircher Pfarrkirche St. Johannes Baptist am vergangenen Sonntag (8. Februar) angeboten wurde, war die beliebte Narrenmesse eingeplant worden. Der Beginn um 11:11 Uhr deutete schon darauf hin.
Die Eucharistiefeier stand auch dieses Mal unter einem besonderen Leitthema, das sich auf erklärende Weise mit dem Wirken Jesu befasste. Den zahlreichen Gottesdienstbesuchern wurde ein großer Spiegel hingehalten. Pfarrer Stefan Werner, selbst närrisch gewandet, zelebrierte die Eucharistiefeier und hatte als fleißige Assistentin die Kirchengemeinderätin Karin Schneider mitgebracht. Karin fühlte sich in der Clown-Rolle sichtlich wohl und steuerte die gewünschten Bewegungsformen recht geschickt, so auch als gesungen wurde: „Die Hände zum Himmel, kommt lasst uns fröhlich sein, wir beten zusammen, denn Gott kehrt bei und ein. Meisterlich begleitete Verena Westhäußer an der Orgel mit feinsten, passenden Klängen das gesamte Liedgut.
Pfarrer Stefan Werner hatte sich richtig große Mühe gemacht und in klassischer Reimform eine Predigt zusammengestellt und vorgetragen, die dann auch die Blicke in den Spiegel entsprechend deuten ließen. Lichte Momente, die durch den Glauben an Jesus erkennbar werden und die Bedeutung des Evangeliums für uns alle rechtfertigen, wurden so anschaulich vermittelt
Fürbitten vorgetragen von den „Waldhexen“
Eine stattliche Abordnung der Narrenzunft Osterhofen-Hittelkofen („Waldhex“) mit großen und kleinen Närrinnen und Narren hatte sich eingefunden und war bei den Fürbittgebeten aktiv dabei.
Nicht nur die Ministrantenschar, etliche Kinder und natürlich auch die Waldhexen waren fasnächtlich gekleidet. Auch etliche der zahlreichen Gottesdienstbesucher hatten für närrisches Äußeres gesorgt.
Dass am Ende das „Waldhexenlied“ mit Orgelklängen bestens ankam, bestätigte der mächtige Applaus. Der galt allen, die zum Gelingen dieser Narrenmesse einen Beitrag geleistet hatten. Ganz besonders dem Pfarrer, der Assistentin, der Organistin, den Minis und all den Helferinnen und Helfern vom Organisationsteam. Die Kollekte war für die Dienste der Minis bestimmt worden. Zur Erinnerung bekamen die Gottesdienstbesucher von den Minis noch einen kleinen Spiegel überreicht, mit dem Bedeutendes im Leben für sich selbst und für andere in Augenschein genommen werden kann.
Bericht und Bilder: Rudi Martin
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