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Autor: admin

Kinder organisierten ihren eigenen Umzug

Immenried – Punkt 9.62 Uhr – oder besser gesagt kurz nach zehn – setzte sich am Fasnetssamstag, 14. Februar, im Immenrieder Oberdorf ein ganz besonderer Umzug in Bewegung: ein spontaner Kinderumzug, organisiert von den Kindern selbst.

Die Idee entstand bei den Jüngsten, die in der Straße „Auf dem Berg“ wohnen. Mit viel Begeisterung gestalteten sie eigenhändig Einladungen und verteilten sie fleißig an Freunde und Bekannte. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Sieben Gruppen meldeten sich an, und zahlreiche Zuschauer säumten den Straßenrand. Mamas und Papas, Omas und Opas ließen es sich nicht nehmen, die kleinen Narren zu begleiten und kräftig anzufeuern.

Kreative Kostüme und starke Sprüche

Den Auftakt machten die Kinder und Eltern vom Berg, die sich als fröhliche Zwerge verkleidet hatten. Mit ihrem Fasnetsspruch „Wo wohnt d’Zwerg? – Auf’m Berg!“ sorgten sie gleich zu Beginn für beste Stimmung. Als zweite Gruppe folgten die „Moorweible“ aus dem Eberharz, begleitet vom kräftigen Ruf: „Moor – Kolbä!“

Für musikalischen Schwung sorgte anschließend die Fehlenmusik Fabian & Friends, die mit ihren Instrumenten das Publikum begeisterte und für ausgelassene Stimmung sorgte. Mit der Startnummer vier zog die Gruppe Harry Potter durch die Straßen. Ihr passender Spruch lautete:„Hogwarts Star – alles klar!“

Ein echtes Highlight bildete die fünfte Gruppe: Eine Großfamilie unter dem Namen „Papa Raupe und die Farbenflieger“ präsentierte aufwendig selbstgebastelte, bunte Flieger. Mit ihrem Ruf „Große Raupe – bunte Flieger!“ eroberten sie die Herzen der Zuschauer im Sturm – und erhielten verdient den Preis für das beste Kostüm.

An sechster Stelle folgten verkleidete Hexen. Mit ihrem fröhlichen „Hex Hex – Hurra!“ begeisterten sie nicht nur das Publikum, sondern bauten auch eine beeindruckende Pyramide. Für ihren einprägsamen und stimmungsvollen Narrenruf wurden sie außerdem mit dem Preis für den besten Spruch ausgezeichnet. Den krönenden Abschluss machten ein paar Immenrieder Fehlen, die den Umzug würdig ausklingen ließen.

Narrenzunft und Fehlenmusik mit dabei

Besonders freuten sich die Kinder über die Unterstützung der Immenrieder Narrenzunft, die der Einladung spontan folgte. Mit ihrem allseits bekannten Narrenruf „Lass d’ Finger von d’r Fehl – sonst juckt dr d’ Deifel an d’ Kehl“ brachten sie zusätzlich echte Fasnetsstimmung auf den Berg. Auch die Fehlenmusik trug ihren Teil zu diesem gelungenen Vormittag bei und verwandelte das Oberdorf in eine kleine, aber feine Fasnetshochburg.

Gemeinsamer Abschluss in geselliger Runde

Nach dem letzten Programmpunkt zog es viele Mitwirkende und Zuschauer noch zur Organisator-Familie Gut in den Hof. Dort blieb man gerne stehen, wärmte sich auf und ließ den besonderen Vormittag in entspannter Atmosphäre nachklingen.

Wer weiß, was aus dieser wunderbaren Kinderidee noch alles wächst? Vielleicht war dieser 14. Februar 2026 erst der Anfang von etwas Größerem. Im benachbarten Waltershofen, dem anderen Teilort der Gemeinde Kißlegg, veranstaltete die Narrenzunft Torfstecher im Januar anlässlich ihres 10-jährigen Jubiläums das erste „Narrensprüngle“. Vielleicht sind nun auch die Immenrieder Fehlen auf den Geschmack gekommen, die im nächsten Jahr ihren 25. Geburtstag feiern…

Eines steht fest: Wenn Kinder so viel Herzblut, Kreativität und Gemeinschaftssinn zeigen, dann ist das nicht nur ein schöner Moment, sondern ein starkes Zeichen für gelebten Zusammenhalt im Ort. Solche Initiativen beweisen, dass Tradition und Begeisterung keine Frage des Alters sind.

Zwischen Herkunft, Röstung und Erwartung

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