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Autor: Gerhard Reischmann

„Unter den gegebenen Umständen vertretbar“

Bad Wurzach – Wir müssen noch den Bericht von der Haushaltssitzung des Gemeinderats am 26. Januar nachtragen. Die Verzögerung geht nicht zu Lasten unseres Reporters, der rasch geliefert hatte. Die verspätete Veröffentlichung hat produktionsinterne Gründe, die darin liegen, dass die Redaktionsleitung der Bildschirmzeitung derzeit verstärkt mit auswärtigen Aufgaben befasst ist.

Der 86-Millionen-Haushalt der Stadt ist nach wie vor geprägt vom Glasfaserausbau, der weitgehend über Bundesmittel „gestemmt“ wird, sowie – offensichtlich geworden erst vor einigen Wochen – von einer Schieflage des Städtischen Kurbetriebes. Der Etat für 2026 hat – trotz Unterfinanzierung – einen beeindruckend investiven Charakter. Was alles an Baumaßnahmen im Jahre 2026 angepackt wird, haben wir vorab in unserem Artikel „Baumaßnahmen der Stadt im Jahr 2026“ (DBSZ am 26. Januar) dargestellt. Auf die Kur-Krise – für 2026 muss man mit einem 1,5-Millionen-Defizit rechnen – sind wir im Artikel „Stadt muss den Kurbetrieb mit 1,5 Millionen Euro stützen“ (DBSZ am 28. Januar) eingegangen.

In der Gemeinderatssitzung am 26. Januar war die Schieflage des Städtischen Kurbetriebes durchaus Thema in den Haushaltsreden der vier Fraktionssprecher (hinterlegt hier unter „Downloads“), eine breite und gegebenenfalls kontroverse Debatte hat im Plenum aber nicht stattgefunden. Allerdings sei die Kur-Krise in nichtöffentlichen Beratungen (Gemeinderatsklausur, Kurbetriebsausschuss) ausführlich und mit klaren Worten diskutiert worden, verlautete aus Kreisen der Gemeinderäte. Zudem war das Thema in den Gemeinderatsausschüssen und in den Ortschaften besprochen worden. Dass die Sitzung erst um 20.00 Uhr begonnen hatte, könnte seinen Grund in letztem Diskussionsbedarf in der Causa Kur gehabt haben.

Auffällig ist, dass der Haushalt 2026 trotz der in den Haushaltsreden geäußerten großen Sorgen und Bedenken wegen der Kur-Krise einstimmig beschlossen wurde. Demzufolge stellt die Stadt ihrem Kurbetrieb für 2026 1,5 Millionen € zur Verfügung. Auch in den Folge-Jahren bis 2029 ist offenbar mit Verlusten in Millionenhöhe zu rechnen.

Immerhin: Der Haushalt der Stadt kommt 2026 ohne neue Kredite aus. Allerdings kann er nur über den Griff in die Rücklagen ausgeglichen werden. Das liegt auch daran, dass die Gewerbesteuereinnahmen deutlich zurückgegangen sind.

Es war – angesichts der allgemeinen Wirtschaftsflaute (Gewerbesteuer-Tief) und der Bad Wurzach-spezifischen Probleme (Kur-Krise) – kein leichtes Unterfangen für Kämmerer Stefan Kunz, einen akzeptablen Haushaltsplan für 2026 aufzustellen. „Unter den gegebenen Umständen vertretbar“ – diese Formulierung von Emina Wiest-Salkanovic (CDU) gibt den Tenor aller vier Haushaltsreden wieder. Folglich stimmte der Gemeinderat dem Planwerk zu; die neun Ortschaftsräte hatten zuvor entsprechende Empfehlungsbeschlüsse gefasst. (rei)

Nachstehend die Zusammenfassung der Sitzung durch unseren Reporter Uli Gresser. Ungekürzt finden Sie die Reden unter „Downloads“:

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Ehrenamtskarte würdigt unverzichtbares Engagement

Isny (mp) – Ehrenamtliches Engagement wird in Isny belohnt. Die beliebte Ehrenamtskarte gibt es auch im Jahr 2026 und kann bei der Stadtverwaltung beantragt werden. „Trotz schwieriger Haushaltslage halten wir an dieser Würdigung fest. Das Ehrenamt ist unverzichtbar für unser Miteinander und ein wichtiger Pfeiler des gesellschaftlichen Lebens. Ohne diese freiwilligen Leistungen wäre vieles in unserer Stadt undenkbar. Wir dürfen uns in Isny glücklich schätzen, dass so viele Menschen mit Herzblut und Begeisterung ehrenamtlich tätig sind“, sagt Bürgermeister Rainer Magenreuter.

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Reden, Folien und ein Video

Bad Wurzach (rei) – Die Bildschirmzeitung „Der Wurzacher“ begleitet das Premium-Projekt „Kurhaus-Sanierung“ mit großem Interesse und – bei gebotener journalistischer Distanz – durchaus mit Wohlwollen. Von der Generalversammlung (GV) am 3. Februar hatten wir gleich am Morgen danach eine Schnellmeldung verbreitet und dann am 5. Februar den ausführlichen und reich bebilderten Bericht nachgezogen. Im Kommentar haben wir zu bedenken gegeben, dass das Projekt, dem große Chancen innewohnen, längst noch nicht gewonnen ist. Nun wollen wir noch einige Materialien nachliefern:

1. Auszüge aus der Rede des im Mai 2026 ausscheidenden Vorstandes Sascha Dargel
2. Auszüge aus der Rede des ausgeschiedenen Aufsichtsrates Dr. Stefan Fimpel
3. Link zum Vorstellungs-Video des neuen Aufsichtsichtsrates Nikolai Stürmer
4. eine zusammenfassende Darstellung der GV aus der Feder des scheidenden Vorstandes Sascha Dargel
5. Folien, in denen Maßnahmen zur Entwicklung von Saal und Restaurant aufgelistet werde (der Eventkalender hat vorläufigen Charakter).

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Öffentlich zugänglicher Defibrillator an der BAG Unterschwarzach

Unterschwarzach – An der BAG in Unterschwarzach hängt jetzt ein öffentlich zugänglicher Defibrillator, der im Notfall Leben retten kann. Das Gerät steht allen Bürgerinnen und Bürgern rund um die Uhr zur Verfügung und ist einfach zu bedienen. Falls Sie diesen Defibrillator nutzen mussten, bitten wir Sie diesen umgehend in die BAG zurückzubringen.

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Der Kißlegger „Löwen“ wird weithin beachtet

Kißlegg (rei) – Der Kißlegger „Löwen“, ein denkmalgeschütztes Gebäude im Herzen des Ortes, wird derzeit von der Gemeinde Kißlegg unter den strengen Augen des Denkmalschutzes saniert und soll zu einem kommunalen Zentrum werden. Julian Aicher, Reporter der Bildschirmzeitung, hat über das ehrgeizige Projekt und die Geschichte des Anwesens in der „Schwäbischen Heimat“, dem vierteljährlich erscheinenden Magazin des Schwäbischen Heimatbundes, publiziert. Wir veröffentlichen hier in der Bildschirmzeitung den sechsseitigen Artikel, abzurufen nachstehend unter Downloads.

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Der Kißlegger „Löwen“ wird weithin beachtet

Kißlegg (rei) – Der Kißlegger „Löwen“, ein denkmalgeschütztes Gebäude im Herzen des „Fleckens“, wird derzeit von der Gemeinde unter den strengen Augen des Denkmalschutzes saniert und soll zu einem kommunalen Zentrum werden. Julian Aicher, Reporter der Bildschirmzeitung „Der Kisslegger“, hat über das ehrgeizige Projekt und die Geschichte des Anwesens in der „Schwäbischen Heimat“, dem vierteljährlich erscheinenden Magazin des Schwäbischen Heimatbundes, publiziert. Wir veröffentlichen hier im „Kisslegger“ den sechsseitigen Artikel, abzurufen nachstehend unter Downloads.

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Rund 100 Unternehmerinnen und Unternehmer kamen

Bad Waldsee (dbsz) – Rund 100 Unternehmerinnen und Unternehmer aus Bad Waldsee waren  der Einladung zum diesjährigen Neujahrsempfang des Unternehmerforums gefolgt, der im Erwin-Hymer-Center stattfand. „Das große Interesse unterstreicht die Stärke und den Zusammenhalt des lokalen Unternehmertums“, heißt es in einer MitteiIung des Unternehmerforums, dem 120 örtliche Betriebe angehören.

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Kirchenchor Arnach hatte Generalversammlung

Arnach – Bei seiner Jahreshauptversammlung am 29. Januar im Katholischen Gemeindehaus St. Ulrich hat der Kirchenchor Arnach das vergangene Jahr Revue passieren lassen. Sylvia Buchbinder eröffnete die Versammlung und lobte das Engagement sowie den guten Zusammenhalt der Mitglieder. Musikalisch mitgestaltet wurden zahlreiche Gottesdienste, unter anderem an Ostern, die Maiandacht mit dem Musikverein, die Rötsee-Sternwallfahrt, das Patrozinium und Weihnachten.  

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Stadt Leutkirch ehrte zwei Arbeitsjubilare

Leutkirch – Gleich zwei Mitarbeiter der Stadt Leutkirch können in diesem Jahr auf ein besonderes Dienstjubiläum zurückblicken: Peter Löchle und Dieter Gregg sind beide seit jeweils 25 Jahren bei der Stadtverwaltung tätig. In einer kleinen Feierstunde würdigte Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle das langjährige Engagement und die wertvolle Arbeit der beiden Jubilare.

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Bäume müssen gefällt / ausgeforstet werden

Bad Wurzach – Bei den regelmäßigen Baumkontrollen des Baubetriebshofes wurde festgestellt, dass aktuell wieder in verschiedenen Bereichen Durchforstungen aus Sicherheitsgründen durchgeführt werden müssen. Die entsprechenden Arbeiten werden kurzfristig morgen (5. Februar) beginnen und sollen im Lauf der nächsten Woche abgeschlossen werden.

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Kurhaus-Genossenschaft hatte Generalversammlung

Bad Wurzach (rei) – Am 3. Februar fand die 3. Generalversammlung (GV) der Kurhaus-Genossenschaft statt, die mehr als 900 Mitglieder zählt. Gekommen waren 300 Mitglieder, was als starkes Ergebnis zu werten ist. In der GV berichteten Vorstand und Aufsichtsrat über die Geschäftsjahre 2024 und 2025 und gaben einen Ausblick auf 2026. Auf der Tagesordnung standen auch Wahlen zum Aufsichtsrat; Dr. Stefan Fimpel, der sich beim Aufbau der Kurhausgenossenschaft hauptsächlich um rechtliche Belange gekümmert hatte, stand aus beruflichen und familiären Gründen – er arbeitet als Richter in der Augsburger Gegend – für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung. Fimpel wurde mit einem Blumenstrauß und herzlichem Dank „für sein großes Engagement und seine umfassende Arbeit“ verabschiedet. Für ihn rückte der Lindauer Gastronom Nikolai Stürmer in den Aufsichtsrat ein.

Eine Überraschung war der Rückzug von Vorstand Sascha Dargel, der beim Aufbau der Genossenschaft eine zentrale Rolle eingenommen hatte, weit über das Marketing hinaus, für das er nominell verantwortlich zeichnete. Im Vorgespräch mit der Bildschirmzeitung „Der Wurzacher“ gab auch er nachvollziehbare persönliche Gründe an. Sein Rückzug nach drei Jahren sei turnusgemäß, betonte er. Und: Er werde der Genossenschaft weiterhin beratend verbunden bleiben. An Dargels Stelle, der ehrenamtlich fungiert hatte, rückt Giorgio Maucher als neuer hauptamtlicher Vorstand. Maucher, ein ausgewiesener Gastro-Experte, war schon bisher eine entscheidender Akteur in der zweiten Ebene. Er soll sich nun verstärkt um den Saal kümmern. Der 28-Jährige Dietmannser hat am Bodensee gelernt und war Küchenchef und Betriebsleiter im „Brennerwirt“ in Neuravensburg-Engetsweiler. Zuvor war er unter anderem in der Eilguthalle Lindau tätig gewesen, woher auch der neugewählte Aufsichtsrat Nikolai Stürmer kommt. Die Leitung der Küche liegt in Händen von Mike Holland, der seit März 2025 im Kurhaus-Team dabei ist.

Vorstandssprecher Bernhard Schad ist unverändert im Amt. Die Kurhausgenossenschaft wird also von zwei Vorständen geführt, denen ein fünfköpfiger Aufsichtsrat (AR) übergeordnet ist. Abgesehen vom Wechsel Fimpel / Stürmer ist der Aufsichtsrat unverändert. AR-Vorsitzender ist nach wie vor Christoph Gschwind. Weitere AR-Mitglieder sind Manuel Pfender, zuständig für Technik, Stefan Ries (Gastro-Konzept) und Christian Gindele (Controlling).

Der „Wurzacher“ wird über die Generalversammlung noch ausführlich berichten.

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Der erste Unternehmerstammtisch im „Torfstecher“ war sehr gut besucht

Bad Wurzach – „Der erste Unternehmensstammtisch im Torfstecher war ein voller Erfolg“, teilte uns Sascha Dargel mit, einer der Initiatoren. „Es war großartig zu sehen, wieviel Interesse und Diskussionsfreude hier in Bad Wurzach herrscht.“ Gekommen waren in den „Torfstecher“ 38 Interessierte. Die nächsten drei Termine stehen schon fest.

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Mit Wohnmobil überschlagen

Molpertshaus / Eintürnen – Auf glatter Fahrbahn ist auf der Kreisstraße zwischen Molpertshaus und Eintürnen am Dienstag (3.2.) gegen 4.00 Uhr ein 43-Jähriger mit seinem Wohnmobil von der Straße abgekommen und hat sich mit dem Fahrzeug überschlagen. Das Wohnmobil stach neben der Fahrbahn im Straßengraben ein und kam nach dem Überschlag wieder auf den Rädern zum Stehen. Der 43-Jährige blieb unverletzt. Am Citroen entstand Sachschaden von schätzungsweise rund 35.000 Euro.

80. Geburtstag von Rudolf Makar

Bad Waldsee – Am 23. Januar feierte Rudolf Makar, den in Bad Waldsee alle nur „Rudi“ nennen, seinen 80. Geburtstag. Seit Jahrzehnten gehört der Mann mit dem Hut fest zum Stadtbild und ist für viele ein echtes Waldseer Original.

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„Krebsprävention geht alle Altersgruppen an“

Ravensburg / Wangen – Der Weltkrebstag am heutigen 4. Februar rückt weltweit die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen in den Fokus. Das St. Elisabethen-Klinikum Ravensburg startet zu diesem Aktionstag im Rahmen seines 125-jährigen Jubiläums einen Monat der Krebsvorsorge und -prävention. Ziel ist es, das öffentliche Bewusstsein für Früherkennung zu stärken und Menschen dazu zu ermutigen, aktiv etwas für ihre Gesundheit zu tun. Am 26. Februar gibt es einen Vortrag mit dem Titel „Krebs vorbeugen – was ich selbst tun kann“.

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