Berthold Leupolz legte sich gemeinsam mit seinen Mitsängern mächtig ins Zeug




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Eintürnen – Berthold Leupolz erwies sich einmal mehr als Tausendsassa beim Programm des diesjährigen Liederkranzballes des Liederkranz Eintürnen und betätigte sich als Sänger, Moderator und Organisator.
Eröffnet wurde der Ball durch den Chor mit dem ABBA-Evergreen Mamma mia, bevor sich Berthold Leupolz erstmals das Mikrofon schnappte, um die Ballbesucher zu begrüßen. Danach setzte der Chor sein traditionelles Kurzkonzert mit der deutschen Version des Smokie-Oldies „Alice“ fort, um nach dem Gabalier´schen Hulapalu die Bühne zu räumen.
Die Party-Band Two an one, die für die musikalische Begleitung des Balles zuständig war, konnte sich dabei mit einer Schunkelrunde schon einmal warmspielen.
Was als Hymne auf das Dorfleben in der Ortschaft Eintürnen durch einen Neubürger begann, veränderte im Verlaufe des Sketches immer mehr seinen Ton. Egon Schattmaier fand als Gemeindemitarbeiter das Tagebuch des Herrn Hansen. Dem Neuzugezogenen gefiel es im Ort am Anfang sehr gut, doch als der erste Schnee – und immer mehr davon – herabrieselte und den guten Mann immer mehr überforderte, wurde sein Ton im Tagebuch immer rauher. Und schwupp – kaum dass der Frühling kam, hatte das offensichtliche Nordlicht bereits vom Landleben genug.
Ganz schön ins Schwitzen brachte Margit Keßler als tüchtige und zupackende Landfrau, die auf dem Landratsamt einen „Bulldogg“ anmelden wollte, den zuständigen Beamten Ludwig Miller. Nicht nur, dass sie in dessen Abwesenheit dessen Diensttelefon benutzte, um sich zu Hause zu erkundigen, welche Kartoffeln sie noch einkaufen sollte, nein, auch als dieser sich wieder an seinen Platz setzen wollte und das Telefon wieder schellte, war sie schneller und nahm das Gespräch an. Zufälligerweise war am anderen Ende der Leitung der Landrat, dem sie dann auch gleich – sehr zum Schrecken des wackeren Beamten – Anweisungen gab, denn die Straßenlaterne in ihrer Straße funktioniere nicht. Dass sie mit dem Traktor schon einige Jahrzehnte schwarz gefahren war, verschwieg sie dem Landrat wohlweislich…
Chortissimo begeistert
Dann war es wieder Zeit für eine musikalische Einlage. Die Damen von Chortissimo mit Gabi Forderer, Silvia Bodenmiller, Carmen Bilger, Katharina Motz, Annalena Ruf, Jeanette Heine begeisterten gemeinsam mit Matthias Zimmer mit dem Lied der Schrillen Fehlaperlen „Zahlt isch zahlt“ die vollbesetzte Narrenhalle auf dem Eintürnenberg, dem sie gleich noch mit „Was goht des di a“ ein zweites Stück folgen ließen, bei dem sie sich noch eine zusätzliche Strophe für Berthold Leupolz einfallen ließen, die sie bei den Proben wohlweislich weggelassen hatten.
Auch die beiden Tratschbasen D´Anna (Ida Buffler) und D´Berta (Hilda Hörmann-Geißler) sind bekannt dafür, dass sie dem guten Ortsvorsteher verbal eine einschenken. Dieses Jahr geschah dies sogar im Dreierpack, denn sie hatten sich noch mit der Walli (Ulrike Bott) verstärkt.
Modenschau
Der Höhepunkt des Balles war dann die von Heidi Klumpinger (Christa Kaffenda) präsentierte Modenschau. Dabei waren nämlich die Geschlechterrollen vertauscht: Folglich traten Hubert Hecht, Thomas Riether, Josef Wächter, Albert Frey, Klaus Weber, Berthold Ruf, Matthias Zimmer und Walter Merkle im ersten Teil als mehr oder weniger sexy Damen an. Beim zweiten Teil präsentierten sich mit Karin und Bernhard Müller, Wilma und Siegfried Detzel zum Teil echte Paare – aber halt mit ebenso vertauschten Rollen, auf dem Laufsteg. Margit Keßler, Evi Blank, Theresia Weber und Ola Weiland komplettierten das weibliche Defilee in Männerklamotten, während Dirigent Alexander Dreher, Norbert Rogg und Egon Schattmeier gemeinsam mit Berthold Leupolz dasselbe in Frauenkleidern repräsentierten. Nicht einfach dürfte es für den oder die RequisiteurIn gewesen sein, für den Ortsvorsteher ein passendes Brautkleid zu finden bzw. zu schneidern…
Den Abschluss des straffen Programmes bildete der Männertanz „Sumsi, Sumsi“, den Annalena Ruf und Jeanette Heine einstudiert hatten. Als flotte Bienen machten Walter Merkle, Berthold Ruf, Norbert Rogg, Benjamin Merkle, Max Forderer und Adrian Müllerschön eine gute Figur, überstrahlt aber von Klaus Weber als deren wundersame Königin. Die natürlich wie schon zuvor bei der Modenschau eine Zugabe für das begeisterte Publikum geradezu herausforderten.
Rasch war die Bühne abgebaut und Two and One konnte ihre Arbeit aufnehmen. Ebenso wie in der Bar die dafür Zuständigen.
Text und Bilder: Uli Gresser
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