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Aus der Gemeinderatssitzung am 2. Februar

Mensaessen wird teurer

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veröffentlicht am: 09.02.2026
Autor: Erwin Linder
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Bad Waldsee – Das Mensaessen in der Döchtbühl- und in der Durlesbachschule wird teurer. Mit einem Aufschlag von 50 Cent erhöht sich Betrag für ein Essen auf 5,10 Euro.

Kostensteigerungen, insbesondere bei Energie und Personal, machen laut Verwaltung eine Erhöhung des Abgabepreises notwendig. Um die Preise in Bad Waldsee einordnen zu können, hörte sich die Verwaltung bei umliegenden Gemeinden um und liegt  mit den aktuellen 4,60 Euro pro Essen im unteren Preissegment. So kostet eine Mahlzeit in Ravensburg etwa 6,00 Euro, in Biberach 5,25 Euro. Aulendorf ist mit 4,60 Euro auf Bad Waldseer Niveau, Wangen mit 4,40 sogar noch drunter.

Familien-Rabatt

Familien, die mindestens drei Kinder zum Essen in die Mensa schicken und eine Mensakarte haben, bekommen 20 % Familiennachlass. Lehrer und sonstige Mitarbeiter an den Schulen bezahlen pro Essen zur Zeit 6,00 Euro  und zukünftig 6,50 Euro.

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14.000 Essen im Jahr

Die Anzahl der abgegebenen Essen an Schüler ist die letzten Jahre relativ konstant bei knapp über 14.000. Auffällig, dass im Schuljahr 23/24 noch knapp 500 Essen an pädagogische Mitarbeiter ausgegeben wurden, im Schuljahr 24/25 mit 270 Essen fast um die Hälfte weniger. Laut Verwaltung kann es an der Qualität nicht liegen, denn die wurde Umfragen zufolge immer als gut bewertet.

Stimmen der Räte

Mit einem Abgabepreis von über 5 Euro durchstieße man eine Schallmauer, fand Lucia Vogel (Grüne), ganz schön heftig für ein Grundschulkind. Sie plädierte für eine Preisgrenze von 4,90 Euro, dieser Meinung schloss sich auch Fraktionskollege Jörg Kirn an. Ingrid Wölflingseder und Christof Rauhut (beide FW) fanden den neuen Preis für eine hochwertige Mahlzeit als angemessen. Bernadette Behr (FW) sagte, dass Familien, die auf Unterstützung angewiesen sind, die Mensa-Mahlzeit nur noch 1 Euro kosten würde.

Die Preiserhöhung wurde mit drei Gegenstimmen (Grüne) angenommen.
Erwin Linder

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Erwin Linder
veröffentlicht am
09.02.2026
Lesedauer: ca. 2 Minuten
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