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Reute im Ausnahmezustand

Wenn der Kirchturm wackelt und die Sonne Überstunden macht

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Foto: Erwin Linder
Reutes Regierung freut sich an dieser Hexen-Pyramide. Gildemeisterin Claudia Schmidt jubelt, Präsidentin Julia Schuster kommentiert. Auch der Noch-Machthaber aus dem nahen Waldsee (links im Bild) hat Gefallen am närrischen Treiben und dokumentiert es auf seinem Handy.
veröffentlicht am: 09.02.2026
Autor: Erwin Linder
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Reute – Tausende säumten am Sonntag (8.2.) die Umzugsstrecke in Reute beim großen Narrensprung der Schussentäler. Unser Reporter Erwin Linder war dabei und hat uns einen Schwung Fotos mitgebracht, zu finden in unserer Galerie.

Die Narrengilde Schussentäler Reute hat am Sonntag eindrucksvoll bewiesen, dass ein Narrensonntag selbst bei kalten Füßen und kühlen Temperaturen ein echtes Hochgefühl sein kann. Schon vor dem Umzug verwandelte sich der Ort in ein buntes, lautes und fröhliches Narrenmeer – und wer danach noch Zweifel hatte, dem wurde spätestens nach zwei Stunden Umzug klar: Das war Narrenspaß vom Feinsten.

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70 Gruppen

Nicht weniger als 70 Gruppen zogen durch die Straßen und präsentierten die beeindruckende Maskenvielfalt der Zünfte im ANR. Von furchterregend bis augenzwinkernd – die Larven hatten einiges zu erzählen, auch wenn sie selbst eisern schwiegen. Begleitet wurden sie von einer ganzen Armada an Musikgruppen, deren Klänge so kraftvoll durch Reute hallten, dass man kurz Sorge um den altehrwürdigen Kirchturm hatte. Augenzeugen berichten, er habe verdächtig mitgewackelt – vermutlich vor Begeisterung.

Währenddessen genossen Oberbürgermeister Henne samt Familie, Gildemeisterin Claudia Schmidt und Präsidentin Julia Schuster den Umzug auf dem Tribünenwagen aus. Lautstark wurden alle Narrenrufe skandiert und viel Beifall erhielten die Darbietungen der Gruppen. Echte Narren lassen sich bekanntlich weder von Kälte noch von steifen Zehen die Laune verderben.

Die Sonne kämpfte sich wacker durch die Wolken und schenkte den Reutenern ein kaltes, aber trockenes Umzugserlebnis – besser hätte man es sich für einen Februartag kaum wünschen können.

Alles, was das Narrenherz begehrt

Nach zwei Stunden voller Farben, Musik und närrischem Treiben war klar: Dieser Umzug hatte alles, was das Narrenherz begehrt. Ein Narrensonntag, wie man ihn sich schöner nicht wünschen konnte – Reute, du hast geliefert!
Text und Fotos: Erwin Linder

Viele Bilder in der Galerie

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Erwin Linder
veröffentlicht am
09.02.2026
Lesedauer: ca. 2 Minuten
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